Softwaretipp: Pixelfehler reparieren mit Rizone Pixel Repair
Heute bin ich durch Zufall im Web auf eine interessante Software gestoßen: Rizone Pixel Repair. Die Software verspricht, Pixelfehler die sich in Form von farbig falschen oder einfarbigen Pixeln äußern, zu reparieren. Tote “schwarze” Pixel können mit der Software allerdings nicht repariert werden.
Da ich noch einen Display mit genau solch einem Fehler im Schrank stehen hatte, habe ich die Software sogleich auf die Probe gestellt. Der Display zeigt 5 Pixel in blauer Farbe an.
Zuerst habe ich den Display an mein Notebook angeschlossen, mir die Software heruntergeladen und gestartet. Eine Installation ist nicht nötig.
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Die farbenfroh gehaltene Software benötigt nur den Bruchteil einer Sekunde um zu starten. Auf der linken Seite befinden sich Steuerelemente, mit denen man den Bildschirm komplett einfarbig anzeigen lassen kann um Pixelfehler zu finden. Klickt man auf einen der Farbbuttons, wird der Bildschirm sofort in der jeweiligen Farbe angezeigt. Mit den Pfeiltasten links und rechts kann man dann die Farben durchschalten. Zum Beenden der Farbansischt drückt man die ESC Taste.
Hat man den Pixelfehler gefunden, wählt man eine Colormode aus. Ich habe zuerst die standardmäßig eingestellte erste Option belassen. Danach stellt man mit Hilfe des Schiebereglers die Geschwindigkeit ein. Auch hier habe ich die Standardeinstellung belassen. Die Geschwindigkeit lässt sich während des “Repariervorganges” noch stufenlos mit dem Schieberegler regulieren. Mit einem Klick auf GO! startet man den Reparaturvorgang.
WARNUNG: Schaue nicht auf die schnellen Farbsequenzen wenn du oder jemand aus deiner Familie an Epilepsie leiden. Schnelle Farbsequenzen können akute und lebensgefährliche Anfälle auslösen!
Es erscheint ein kleines Fenster das in gewählter Geschwindigkeit die gewählten Farben auf dem Bildschirm anzeigt. Nun muss man das kleine Fenster noch an den Ort schieben, an dem sich der Pixelfehler befindet. Und siehe da, schon nach wenigen Sekunden war der Pixelfehler so gut wie verschwunden.
Drückt man die F11 Taste, während das kleine Fenster aktiv ist, schaltet dieses in den Vollbildmodus um. So wird der komplette Bildschirm von der Reperatur betroffen. Mit einem erneuten Druck auf die F11 Taste lässt sich der Vollbildmodus wieder beenden.
Als zweites Testgerät habe ich noch einen Laptop mit “grauen” Pixeln verwendet. Hier lief die Reperatur leider erfolglos. Egal mit welchen Einstellungen ich die Reperatur versucht habe, das Pixel blieb grau.
Fazit: Das Programm ist kein Wundermittel gegen defekte Pixel, ist aber durchaus in der Lage, einige Fehlertypen zu entfernen oder zumindest zu lindern. Man benötigt also auch eine Portion Glück, damit die Reperatur funktioniert. Kein Allheilmittel aber auf jeden Fall einen Versuch wert.
Auf der Webseite des Programmes gibt es weiterhin noch ein Video mit vorgefertigter Farbsequenz. Dieses dient dazu, Pixelfehler auf geräten wie LCD TVs oder anderen Bildschirmen zu beheben, auf denen man die Software nicht starten kann.



Die kleinen Auflösungen von Netbooks haben ein Problem: Sind Programme nicht für diese Geringen Auflösungen programmiert, so kann es vorkommen, das manche Dialoge nur halb auf den Bildschirm passen und wichtige buttons wie “OK” oder “Abbrechen” nicht zu erreichen sind.